Archiver: Registerkarte Erweiterungen - Security Center 5.10

Security Center – Administratorhandbuch 5.10

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Security Center 5.10
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2021-03-19
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Handbücher
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Sie können die Seite Erweiterungen verwenden, um die gemeinsamen Verbindungsparameter zu konfigurieren, die von Videoeinheiten gemeinsam genutzt und vom Archiver gesteuert werden. Die Erweiterungen werden automatisch erstellt , wenn Sie das Gerät zum Archiver hinzufügen.

Klicken Sie auf die Registerkarte Erweiterungen, um die folgenden Einstellungen anzuzeigen oder zu konfigurieren:
Zeitüberschreitung bei der Transaktion
Die Zeit, die vergeht, bis beim Warten auf eine Antwort ein Befehl erneut an das Gerät ausgegeben wird.
Befehls-Port
(Nur Bosch) Port, der vom Archiver für das Senden von Befehlen an Bosch Geräte verwendet wird. Dieses Feld hat Standardwerte, die bei jeder Änderung des Protokoll-Felds zurückgesetzt werden.
Protokoll
(Nur Bosch) Transportprotokoll, das vom Archiver für das Senden von Befehlen an Bosch Geräte verwendet wird.
Folgende Werte werden akzeptiert:
RCP
Verwende RCP+ über TCP (Standard). Der Befehls-Port muss auf 1756 gesetzt sein.
HTTP
Verwende HTTP oder HTTPS (RCP+ über CGI).
WICHTIG: Um ein Bosch Gerät über entweder HTTP oder HTTPS zu registrieren, müssen Sie die Bosch Erweiterung manuell erstellen oder eine vorhandene modifizieren.
  • Um HTTP zu nutzen: Setzen Sie den Befehls-Port entsprechend dem Wert des HTTP Browser-Ports, der an dem Bosch Gerät konfiguriert ist.
  • Um HTTPS zu nutzen: Setzen Sie HTTPS verwenden auf Ein unter der Gruppe Standardanmeldung und den Port entsprechend dem Wert des HTTPS Browser-Ports, der an dem Bosch Gerät konfiguriert ist.
BEMERKUNG: Die in der Bosch Erweiterung konfigurierten Befehlsports sind Standardwerte. Die in den Bosch Geräten konfigurierten Werte können davon abweichen. Der Ermittlungsport muss den Werten entsprechend, die an den Bosch Geräten konfiguriert sind.
RSTP-Port
RTSP (Real Time Streaming Protocol)-Port, der vom Archiver für die Anforderung von Video von Einheiten genutzt wird, die dieses Protokoll unterstützen.

Der RTSP-Port wird als Listener für RTSP (Real Time Streaming Protocol)-Anforderungen genutzt. Wenn mehrere Archivierungsrollen auf dem gleichen Server gehostet werden, muss dieser Wert für jede Rolle eindeutig sein. Der konfigurierte Wert darf keinem Wert entsprechen, der für die Media Router Rolle, dessen Redirectoragent oder einen Auxiliary Archiver genutzt wird, der/die auf dem gleichen Server gehostet wird.

VSIP-Port
(Nur Verint) Port, der für automatische Erkennung genutzt wird. Alle Einheiten, die über die gleiche Verint-Erweiterung gesteuert werden, müssen mit dem selben VSIP-Port konfiguriert sein. Alle Verint-Erweiterungen, die für den gleichen Archiver konfiguriert sind, müssen unterschiedliche Ermittlungsports haben.
Basis-Authentifizierung verweigern
Verwenden Sie diesen Schalter, um eine Basis-Authentifizierung für eine Erweiterung zu aktivieren und zu deaktivieren. Dies ist dann nützlich, wenn Sie im Security Center InstallShield die Basic-Authentifizierung ausgeschaltet haben, diese jedoch wieder anschalten müssen, um eine Kamera verwenden zu können, die nur Basic-Authentifizierung unterstützt. Um die Basic-Authentifizierung wieder anzuschalten, müssen Sie Basic-Authentifizierung ablehnen auf Aus stellen.
Ermittlungsport
Automatischer Ermittlungsport. Wenn mehrere Instanzen vom gleichen Erweiterungstyp für den gleichen Archiver konfiguriert sind, müssen alle unterschiedliche Ermittlungsports verwenden.
  • (ACTi) Entspricht Suche Server Port 1 in den Einstellungen des ACTi Videoservers.
  • (Bosch) Alle Einheiten, die über die gleiche Bosch-Erweiterung gesteuert werden, müssen mit dem selben Ermittlungsport konfiguriert sein.
BEMERKUNG: Wenn Sie den Ermittlungsport ändern, nachdem die Einheiten erkannt wurden, müssen Sie eine neue Erweiterung mit dem neuen Ermittlungsport anlegen und die alte löschen. Werden die Einheiten nicht automatisch erkannt, müssen sie manuell hinzugefügt werden.
Discovery-Antwortport
(ACTi und Interlogix) Entspricht Suche Server Port 2 in den Einstellungen des ACTi Videoservers.
Unicast-Intervall
Zeitintervall, in der die Erweiterung ihre Verbindungstests unter Verwendung von Unicast wiederholt, um festzustellen, ob die einzelnen Einheiten im System noch aktiv sind.
Multicast-Intervall
Zeitintervall, in dem die Erweiterung versucht, neue Einheiten mithilfe von Multicast zu erkennen. Diese Option kann deaktiviert werden.
Die IP-Adresse, die folgt, ist die Multicast Standard-IP-Adresse, die von Omnicast™ verwendet wird. Ändern Sie die Multicast Standard-IP-Adresse nur, wenn sie bereits für etwas anderes verwendet wird.
Broadcast-Intervall
Zeitintervall, in dem die Erweiterung versucht, neue Einheiten mithilfe von Broadcast zu erkennen. Diese Option kann deaktiviert werden.
Standardanmeldung
Bestimmen Typen von Einheiten können mit einem Benutzernamen und einem Passwort vor unerlaubtem Zugriff geschützt werden. Die Login-Zugangsberechtigungen können für jede Einheit einzeln oder für alle Einheiten gemeinsam mithilfe der gleichen Erweiterung definiert werden.
Benutzername
Bestimmte Typen von Einheiten (wie z. B. Axis) fordern einen Benutzernamen.
Kennwort
Bestimmte Typen von Einheiten (wie z. B. Bosch) fordern nur ein Passwort.
HTTPS verwenden
Wählen Sie diese Option, um das Secure Hypertext Transfer Protocol für zusätzliche Sicherheit zu verwenden.
BEMERKUNG: Bei Bosch Einheiten wird diese Einstellung nur dann angezeigt, wenn Protokoll auf HTTP gesetzt ist. Wenn HTTPS verwenden auf Ein gesetzt ist, wird der hier festgelegte Port den Befehls-Port ersetzen.
TCP-Benachrichtigungsport
(Panasonic und Interlogix) Port, der von der Archiver Rolle für den Empfang von Meldungen der Einheiten genutzt wird. Wenn ein Ereignis auftritt, wie Signal verloren oder Signal gefunden, löst die Einheit eine TCP-Verbindung mit dem Archiver aus und sendet die Benachrichtigung über diesen Port.
BEMERKUNG: (Panasonic) Wenn mehrere Archiver-Rollen auf dem gleichen Server ausgeführt werden oder konfiguriert sind, um die gleichen Einheiten zu überwachen, muss jede Archiver-Rolle mit einem eindeutigen TCP-Benachrichtigungsport verknüpft sein.
Benachrichtigungskanal
(Nur Interlogix) Wenn Sie mehrere Archiver Rollen als Listener für die gleichen Einheiten konfigurieren, wie zum Beispiel in einer Failover-Liste, muss jeder Archiver mit einem anderen Benachrichtigungskanal (1 bis 8) identifiziert werden. Wenn Sie nur einen Archiver verwenden, können Sie diesen Parameter ignorieren.
Bei mehren Archiver Rollen müssen Sie die folgenden Regeln beachten:
  • Alle Archiver Rollen, die die gleichen Einheiten steuern, müssen mit dem selben TCP-Benachrichtigungsport konfiguriert sein.
  • Alle Archiver Rollen müssen unterschiedliche Benachrichtigungskanäle verwenden.
Bosch VRM-Einstellungen
Die VRM-Einstellungen gelten nur für Bosch VRM (Video Recording Manager). Mit diesen Einstellungen können Sie Video von Bosch-Kameras, die von einem Bosch VRM verwaltet werden, abfragen und wiedergeben. Mehrere Bosch Erweiterungen können den gleichen VRM nutzen.
VRMs dienen als Failover, wenn ein VRM offline geschaltet wird oder nicht erreichbar ist. Wenn nicht alle aufgelisteten VRMs in einer Erweiterung richtig konfiguriert sind, wird das archivierte Video möglicherweise nicht vom Archiver gefunden. Sie können einer Bosch-Erweiterung mehr als einen VRM hinzufügen und die Schaltflächen nach oben () und nach unten () nutzen, um einen VRM in der Liste nach oben oder unten zu verschieben. Der Archiver nutzt den ersten VRM in der Liste für Abfragen und archiviertes Video. Wenn der erste VRM nicht verfügbar ist, verwendet der Archiver den nächsten VRM in der Liste.
BEMERKUNG: Damit der Bosch VRM in Security Center ordnungsgemäß funktioniert, müssen Sie das CHAP-Passwort auf dem Gerät konfigurieren. Informationen zum Konfigurieren des CHAP-Passworts finden Sie in der Bosch-Dokumentation.
Spezifische Einstellungen für Verint
Die folgenden Einstellungen gelten nur für Verint Einheiten.
Alle verfügbaren Videostreams als separate Kameras anzeigen
(Nur Verint) Omnicast™ unterstützt Codierer, die mehrfache Videostreams aus der gleichen Videoquelle erzeugen. Werden solche Codierer erkannt, erzeugt der Archiver einen Video-Codierer mit Mehrfachstreaming-Alternativen.
Wählen Sie diese Option, um jeden Videostream als separate Kamera darzustellen.
BEMERKUNG: Diese Option erfordert eine Kameraverbindungslizenz für jeden Stream.
SSL-Einstellungen
SSL (Secure Sockets Layer) ist ein Protokoll, das für den Schutz von Anwendungen eingesetzt wird, die über ein Netzwerk kommunizieren müssen. Security Center unterstützt SSL für alle Nachrichtenübertragungen zwischen dem Archiver und den Einheiten, mit Ausnahme von Videostreams, da deren Datenvolumen zu hoch ist. SSL wird in Security Center eingesetzt, um Attacken vorzubeugen, und nicht, um Lauschangriffe zu stoppen.
Wählen Sie SSL erzwingen nur dann, wenn SSL auf allen Einheiten erzwungen werden soll, die von diesem Archiver gesteuert werden. Bei deaktivierter Option wird der Archiver SSL nur für die Kommunikation mit Einheiten nutzen, für die SSL zugelassen ist.
Erweiterte Sicherheitseinstellungen
Abhängig vom auf der Kamera verwendeten Zertifikat müssen Sie möglicherweise einige erweiterte Sicherheitseinstellungen konfigurieren.
Unbekannte Zertifizierungsstelle erlauben
Setzen Sie diese Option auf EIN, damit der Archiver selbstsignierte Zertifikate akzeptiert.
Zertifikate, die nicht vom Server ausgegeben wurden, erlauben
Setzen Sie diese Option auf EIN, damit der Archiver Zertifikate akzeptiert, die nicht vom Server ausgegeben wurden.
Zertifikate mit ungültigem Betreff erlauben
Setzen Sie diese Option auf EIN, damit der Archiver Zertifikate akzeptiert, bei denen die IP-Adresse oder der Hostname der Einheit nicht als Betreff und alternativer Name eingegeben wurde.
Zertifikate mit ungültigem Datum erlauben
Setzen Sie die Option auf EIN, damit der Archiver abgelaufene Zertifikate akzeptiert.
Erweiterte Einstellungen
Die erweiterten Einstellungen sind der Nutzung durch das Genetec™ Technical Assistance Center vorbehalten.
NTP-Einstellungen
Synchronisiert. die Zeit zwischen den Einheiten, die NTP (Network Time Protocol) unterstützen und dem NTP-Server. Eine Synchronisation der Zeit zwischen den einzelnen Einheiten ist insbesondere bei Einheiten wichtig, die Video-Archivierung durchführen.
Sie müssen die folgenden Parameter einstellen:
NTP-Server
Geben Sie den NTP-Servernamen ein.
NTP-Port
Geben Sie die Portnummer des NTP-Servers ein.
Zeitüberschreitung beim Pollen
Geben Sie ein, wie oft die Zeit an den Einheiten überprüft werden soll, um festzustellen, ob sie korrekt mit dem NTP-Server synchronisiert sind. Zum Beispiel: Wenn 60 Sekunden eingegeben werden, wird die Zeit alle 60 Sekunden überprüft.