Einrichten des Directory Datenbank-Failover über Datensicherung und Wiederherstellung - Security Center 5.10

Security Center – Administratorhandbuch 5.10

Applies to
Security Center 5.10
Last updated
2022-07-12
Content type
Handbücher > Administrator-Handbücher
Language
Deutsch (Deutschland)
Product
Security Center
Version
5.10

Um die Directory-Datenbank durch regelmäßige Sicherung der Masterdatenbank-Instanz zu schützen, können Sie das Directory Datenbank-Failover unter Verwendung der Datensicherungs- und Wiederherstellungsmethode einrichten.

Bevor Sie beginnen

Was Sie noch wissen sollten

Nachdem der Failover-Modus Sichern und Wiederherstellen aktiviert ist, können Sie die Directory-Datenbank nicht mehr aus dem Server Admin sichern. Sie müssen stattdessen über Config Tool sichern.

Änderungen an der Systemkonfiguration, die im laufenden Betrieb von der Backup-Datenbank aus vorgenommen wurden, werden nicht automatisch in die Master-Datenbank übernommen, wenn diese wiederhergestellt und aktiv ist.

Prozedur

  1. Öffnen Sie auf der Config Tool-Startseite den Task System und klicken Sie auf die Ansicht Rollen.
  2. Wählen Sie die Rolle Directory Manager () und klicken Sie auf die Registerkarte Datenbank-Failover.
  3. Schalten Sie die Option Datenbank-Failover verwenden EIN.
  4. Wählen Sie Sichern und wiederherstellen als Failover-Modus.
  5. Klicken Sie auf Einen Eintrag hinzufügen ().
  6. Geben Sie im angezeigten Dialogfeld den Security Center-Server, den Datenbankserver, die Datenbankinstanz sowie den Ordner an, in den bzw. in die die Sicherungsdateien kopiert werden sollen.
    Dialogfeld zum Hinzufügen einer Backup-Datenbank mit Beispielwerten

    Sie können so viele Backup-Datenbanken erzeugen, wie Sie möchten. Je mehr Backup-Datenbanken sie jedoch haben, umso mehr Zeit beansprucht die Sicherung der Directory-Datenbankinhalte.

  7. Klicken Sie auf OK.
    Die neue Backup-Datenbankinstanz wird hinzugefügt.
    BEMERKUNG: Der als (Master) gekennzeichnete Server ist derjenige, der die Datenbank hostet. Die grüne LED () kennzeichnet die aktive Datenbank. Das muss aber nicht unbedingt die Master-Datenbank sein.
  8. Um alle Directory-Server zu zwingen, sich mit der Master-Datenbank zu verbinden, nachdem sie nach einem Failover wieder online sind, wählen Sie die Option Verbindung mit der Master-Datenbank automatisch wiederherstellen. Hinweis: Diese Option ist nur verfügbar, wenn der primäre Directory Server online ist.
    ACHTUNG:
    Der Wechsel der aktiven Datenbank führt zu einer kurzen Dienstunterbrechung und alle Änderungen, die an der Systemkonfiguration vorgenommen wurden, während die Master-Datenbank offline war, sind verloren. Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie bereit sind, die Änderungen zu verlieren, die an der Systemkonfiguration vorgenommen wurden, während Sie mit der Backup-Datenbank gearbeitet haben.
  9. Geben Sie unter Master-Sicherung die Häufigkeit an, mit der eine vollständige Sicherung und differenzielle Sicherung erstellt werden sollen.
    Eine differenzielle Sicherung enthält die Datenbank-Transaktionen, die seit der letzten Sicherung durchgeführt werden. Deshalb ist diese Art des Backups viel schneller als eine vollständige Sicherung. Häufige differenzielle Backups sorgen dafür, dass die Backup-Datenbank beim Failover möglichst aktuell ist, benötigen jedoch länger für die Wiederherstellung.
  10. Klicken Sie auf Anwenden.

Nach Durchführen dieser Schritte

ACHTUNG:
Nachdem der Failover-Modus Sichern und Wiederherstellen aktiviert wurde, muss nach allen darauffolgenden Änderungen an der Master-Datenbank von Server Admin (beispielsweise Wiederherstellen einer früheren Sicherung) eine vollständig manuelle Sicherung erfolgen, die über Config Tool ausgeführt wird. Erfolgt dies nicht, werden Ihre Master- und Backup-Datenbanken asynchron und der Datenbank-Failover Mechanismus wird nicht mehr funktionieren.