Kamera – Videoanalyse > Bewegungserkennungs-Registerkarte - Security Center 5.11

Security Center – Administratorhandbuch 5.11

Applies to
Security Center 5.11
Last updated
2022-11-18
Content type
Handbücher > Administrator-Handbücher
Language
Deutsch (Deutschland)
Product
Security Center
Version
5.11

Dieser Abschnitt listet die Einstellungen der Kamera-Registerkarte Videoanalyse > Bewegungserkennung im Task Video.

Sie können auf der SeiteBewegungserkennung für Ihre Kamera mehrere Konfigurationen für Bewegungserkennung festlegen. Jede Konfiguration basiert auf einem anderen Zeitplan.
Bewegungserkennung
Schaltet für die von dem Zeitplan umfassten Zeiträume Bewegungserkennung EIN oder AUS.
Erkennung wird durchgeführt auf
Gibt an, ob Bewegungserkennung auf dem Archiver durchgeführt wird (immer verfügbar) oder auf der Videoeinheit (nicht alle Einheiten unterstützen diese Funktion).
Empfindlichkeit
Steuert, welche Differenz in einem Block zwischen zwei aufeinander folgenden Bildern erkannt werden muss, bevor dieser als Bewegungsblock markiert wird. Bei der Maximaleinstellung (100 %) wird die geringste Abweichung in einem Bildblock als Bewegung erfasst. Durch Verringerung der Empfindlichkeit führt zu einer Verringerung der Anzahl an Bewegungsblöcken, die im Video erkannt werden. Sie können die Empfindlichkeit verringern, wenn Ihre Ausstattung für Rauschen anfällig ist.
Automatisch kalibrieren
Stellt für die Empfindlichkeit für die Erkennung von Bewegung automatisch ein.
Aufeinanderfolgende Bildtreffer
Ein Frame, bei dem die Anzahl der Bewegungsblöcke den Schwellenwert Bewegung einerreicht, wird als Treffer bezeichnet. Die Einstellung dieses Parameters auf einen Wert höher als 1 hilft, falsche Bewegungserkennungstreffer zu vermeiden, z. B. aufgrund von Videorauschen in einem einzigen Bild. Diese Einstellung sorgt dafür, dass Bewegungserkennung nur dann ein Ereignis auslöst, wenn ein Treffer über eine bestimmte Anzahl von aufeinander folgenden Frames erkannt wird. Wurde eine ausreichende Anzahl von Treffern beobachtet, wird der erste Treffer der Serie als Beginn der Bewegung gekennzeichnet.
Erweiterte Einstellungen
Wurde ein H.264-Stream als Aufnahmestream ausgewählt, steht die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen zur Verfügung. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um das Dialogfenster Erweiterte H.264-Bewegungserkennungseinstellungen zu öffnen. Dort können Sie Ihre Bewegungserkennungseinstellungen für H.264 Streams verfeinern.
Voreinstellung
Vektor-Schwerpunkt
Stellt Bewegungserkennung auf Basis der Differenz bei den Bewegungsvektorenwerten (Bewegung) zwischen aufeinander folgenden Bildern ein.
Luma-Schwerpunkt
Stellt Bewegungserkennung auf Basis der Differenz bei den Luma-Werten (Helligkeit) zwischen aufeinander folgenden Bildern ein.
Benutzerdefiniert
Passen Sie Ihre Einstellungen mithilfe der verfügbaren Schieberegler an, wenn die Voreinstellungen Vektor-Schwerpunkt und Luma-Schwerpunkt zu viele oder zu wenige Bewegungsereignisse verursachen. Passen Sie mit den folgenden Schiebereglern die Werte im Bereich von 0 bis 100 an, bis Sie die gewünschten Ergebnisse erzielt haben. Je höher der Wert, umso mehr Bewegung wird erkannt.
Luma-Stärke
Stellt Bewegungserkennung auf Basis der Differenz bei den Luma-Werten (Helligkeit) zwischen aufeinander folgenden Bildern ein.
Chroma-Stärke
Stellt Bewegungserkennung auf Basis der Differenz bei den Chroma-Werten (Farbe) zwischen aufeinander folgenden Bildern ein.
Vektoren-Stärke
Stellt Bewegungserkennung auf Basis der Differenz bei den Vektorenwerten (Bewegung) zwischen aufeinander folgenden Bildern ein.
Macroblöcke-Stärke
Stellt Bewegungserkennung auf Basis des Vorhandenseins von Intra-Makroblocks in Ihrem Bild ein. Diese Einstellung ist nützlich, wenn Sie Bewegungserkennungsindikatoren auf Standbildern bemerken. Zum Beispiel: Einige Einheiten erzeugen Bilder, die vollständig aus Intra-Makroblocks bestehen, als neuen Referenzpunkt. Wenn dies der Fall ist, bedecken Bewegungserkennungsblocks das gesamte Bild. Dies lässt sich verhindern, wenn die Macroblöcke-Stärke auf den Wert 0 gesetzt wird.
Bewegungszonen
Eine Bewegungszone definiert eine Stelle im Videobild, wo Bewegung erkannt wurde. Pro Konfiguration können bis zu sechs verschiedene Bewegungszonen definiert werden.
Das Videobild ist in eine Vielzahl von Blöcken aufgeteilt (1.320 bei NTSC Codierungstandard und 1.584 bei PAL). Jeder dieser Blocks kann für die Bewegungserkennung an- oder ausgeschaltet werden. Ist für einen Block die Bewegungserkennung eingeschaltet, wird dies durch ein halbtransparentes, blaues Quadrat auf dem Videobild angezeigt.
Bewegung an
Wenn die Anzahl von erkannten Bewegungsblöcken den Schwellenwert über der erforderlichen Anzahl von Aufeinanderfolgenden Frame-Treffern überschreitet, wird das ausgewählte Ereignis ausgelöst.
Bewegung aus
Wenn die Anzahl der erkannten Bewegungsblöcke für mindestens fünf Sekunden unter den Schwellenwert fällt, wird das ausgewählte Ereignis ausgelöst.
Zone testen
Die Bewegungszone wird als blaue Einblendung angezeigt. Die Bewegungsblöcke werden als grüne Einblendungen angezeigt. Die Anzahl der Bewegungsblocks wird in Echtzeit aktualisiert. Erreicht die Anzahl an Bewegungsblöcken den Schwellwert Bewegung ein bei, wird dies rot angezeigt.
Alle Zonen testen
In diesem Modus werden alle Bewegungszonen auf einmal angezeigt, wobei die Anzahl der enthaltenen Bewegungsblöcke in jeder Zone getrennt dargestellt wird.
Sämtliche Bewegung anzeigen
Untersucht das gesamte Video auf Bewegung. Bewegungen auf dem Bild werden als Bewegungsblocks (grüne Einblendungen) angezeigt. Die Gesamtanzahl der Bewegungsblocks wird in Echtzeit aktualisiert. Nutzen Sie diesen Modus, um die Sinstellung Empfindlichkeit dieser Kamera zu testen.
Ereignisse
Wählen Sie die Bewegungserkennungsereignisse aus, die vom System erstellt wurden (Standard- oder benutzerdefinierte Ereignisse).