Informationen über föderierte Entitäten - Security Center 5.9

Security Center – Administratorhandbuch 5.9

series
Security Center 5.9
revised_modified
2020-05-19
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Handbücher
Handbücher > Administrator-Handbücher
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Security Center unified platform > Security Center
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5.9

Föderierte Entitäten sind Entitäten, die von einem entfernten, unabhängigen Security Center- oder Omnicast™-System importiert wurden.

Föderierte Entitäten gehören nicht zu Ihrem lokalen System. Sie können diese in Ihrem lokalen System anzeigen lassen und bearbeiten, aber Sie können nicht die nativen Einstellungen ändern, außer Sie verwenden den Task Remote-Konfiguration, der ab 5.8 GA verfügbar ist.Sie können in Config Tool föderierte Entitäten leicht am gelben Pfeil erkennen, der über dem Entitätssymbol angezeigt wird (dies hier ist zum Beispiel eine föderierte Alarmentität – ).
BEMERKUNG: In Security Desk wird der gelbe Pfeil nicht auf föderierten Entitäten angezeigt.
Die folgenden föderierten Entitäten gelten nur für einen Federation™-Typ:
  • – Föderierte Türentität (nur Security Center Federation™)
  • – Föderierte Aufzugentität (nur Security Center Federation™)
  • – Föderierte Karteninhaberentität (nur Security Center Federation™)
  • – Föderierte Berechtigungsentität (nur Security Center Federation™)
  • – Föderierte virtuelle Kameraentität (nur Omnicast™ Federation™)

Entitäten, die in Security Center föderiert sind

Die folgenden Entitäten können von einem Security Center-Remote-System aus föderiert werden:
Komponente Entitäten
Video Kameras und Kamerasequenzen
Zutrittskontrolle Zutrittskontrolleinheiten, Türen, Fahrstühle, Karteninhaber, Karteninhabergruppen, Berechtigungen, Einbruchmeldeeinheiten und Einbruchmeldebereiche
LPR LPR-Systeme und Genetec Patroller™-Einheiten.
Allgemein Alarme, Kassen, Netzwerke, Bereiche und Karten, Zonen, Ausgabeverhalten und benutzerdefinierte Ereignisse.
Einschränkung: ArcGIS-Karten können nur in Version 5.7 und höher föderiert werden. Wenn Sie ein älteres System (5.6 und früher) föderieren, das ein System mit einer ArcGIS-Karte födieriert, können Sie die ArcGIS-Karte in Ihrem System nicht sehen.
Rollen, Server, Partitionen und andere Entitäten, die oben nicht aufgelistet sind, werden nicht föderiert.
BEMERKUNG: Besucher und Besuchergruppen unterscheiden sich von Karteninhabern und Karteninhabergruppen und werden nicht in den Verbund aufgenommen.

Dazu dienen föderierte Entitäten in Security Desk

In Security Desk können Sie folgende Aktionen mit föderierten Entitäten ausführen:
  • Live- oder Wiedergabevideo von föderierten Kameras anzeigen.
  • Lesezeichen hinzufügen, Aufnahmen starten/stoppen und Video aus föderierten Kameras exportieren.
  • Föderierte PTZ-Kameras steuern (mit Ausnahme von PTZ-Verriegelung).
  • Wechseln von Kameras auf CCTV-Matrizen mithilfe von virtuellen Kameras, die aus Omnicast™ 4.x heraus föderiert sind.
  • Automatischen Wechsel anzeigen, starten/stoppen und föderierte Kamerasequenzen packen/entpacken.
  • Föderierte Alarme empfangen, bestätigen, zurückstellen, weiterleiten, autom. Wechsel starten/stoppen und föderierte Alarme packen/entpacken.
  • Föderierte Kachel-Plugins anzeigen und steuern.
  • Föderierte Türen eines Bereichs entsperren, Summer von Lesegeräten aktivieren und stummschalten.
  • Föderierte Einbruchmeldebereiche aktivieren/deaktivieren.
  • Föderierte Zonen scharf/unscharf schalten.

Diese Konfigurationen können Sie an föderierten Entitäten ausführen

Sie können in Ihrem lokalen System folgende Änderungen an föderierten Entitäten vornehmen:
  • Sie können föderierten Entitäten logische IDs zuweisen. Die logische ID ist ein lokales Attribut, das der föderierten Entität zugeordnet ist, um sie innerhalb des Federation™ eindeutig zu identifizieren.
  • Sie können föderierten Entitäten lokale Entitätsnamen zuweisen. Die ursprünglichen Entitätstnamen bleiben in Config Tool für Fehlersuche sichtbar.
  • Sie können benutzerdefinierte Felder, die föderierten Entitäten zugeordnet sind, aktualisieren. Benutzerdefinierte Felder sind lokal für den Federation™ Host eingerichtet.
  • Sie können wählen, welche Ereignisse Sie vom föderierten System erhalten möchten. Basierend auf diesen Ereignissen können Sie Event-to-Actions für föderierte Entitäten festlegen. Die Aktionen können entweder auf dem Federation™-Host oder auf dem föderierten System ausgeführt werden.
  • Im Bereich Bericht können Sie deren Aktivitäten und Prüfpfade anzeigen.
  • Sie können die Sichtbarkeit der föderierten Entitäten für lokale Benutzer mithilfe von Partitionen steuern.
  • Sie können visuelle Nachverfolgung für Kameras konfigurieren, die über Omnicast™ Systeme föderiert sind.
  • Sie können föderierte Entitäten nutzen, um lokale Entitäten zu konfigurieren, zum Beispiel durch Anfügen von föderierten Kameras an lokale Entitäten oder für die Festlegung von lokalen Alarmen und Kamerasequenzen.

Einschränkungen bei föderierten Entitäten

Folgende Aktionen können Sie mit verbundenen Entitäten nicht ausführen:
  • Sie können die benutzerdefinierten Felder auf dem Remote-System nicht anzeigen lassen. Benutzerdefinierte Felder werden nicht föderiert.
  • Aktionen, die an föderierten Entitäten ausgeführt werden, wie z.B. das Scharfschalten einer Zone oder das Hinzufügen eines Lesezeichens zu einer Kamera, werden nicht in der Aktivitätsnachverfolgung des föderierten Systems protokolliert.
    BEMERKUNG: Es gibt eine Ausnahme von dieser Einschränkung. Die Aktionen Video exportieren werden in beiden Aktivitätsnachverfolgungspfaden protokolliert. Auf dem Federation™ Host (lokales System) wird der Benutzer, der die Aktivität ausgeführt hat, als Initiator protokolliert. Auf dem föderierten System (Remote-System) ist der Initiator der Benutzer, und der Federation™ Benutzer, der die Aktivität auf dem Federation™ Host ausgeführt hat, wird als ursprünglicher Initiator protokolliert. Die Protokollierung von Remote-Aktivitäten funktioniert nur, wenn das föderierte System mit Security Center 5.7 oder höher läuft.

Ausnahmen, die für föderierte Alarme gelten

Nicht alle Alarmeigenschaften sind föderiert. Die meisten Eigenschaften in Bezug auf die Alarmanzeige in Security Desk müssen lokal auf dem Federation™-Host konfiguriert werden.

Folgende Ausnahmen gelten für föderierte Alarme:
  • Der Alarm-Zeitplan folgt der ursprünglichen Konfiguration auf dem Remotesystem. Da Zeitplanentitäten nicht föderiert werden, wird stattdessen der Standard-Zeitplan Immer angezeigt.
  • Alarmpriorität:
    • Omnicast™: Der Ursprungswert wird nicht verbunden. Sie können ihn lokal auf dem Federation™-Host (Standard = 1) konfigurieren.
    • Security Center: Der Ursprungswert wird verbunden und kann nicht geändert werden.
  • „Schaltschwelle reaktivieren“ ist eine inhärente Alarmeigenschaft und kann nicht geändert werden.
  • „Autom. Entitätswechsel“ ist eine lokale Eigenschaft des Federation™-Host. Sie können deren Einstellung ändern; dies wird sich nicht auf das Verbundsystem auswirken.
  • „Automatische Quittierung“ ist eine inhärente Alarmeigenschaft und kann nicht geändert werden.
  • „Erstelle bei Bestätigung ein Ereignis“ ist eine lokale Eigenschaft des Federation™-Hosts. Sie können deren Einstellung ändern; dies wird sich nicht auf das Verbundsystem auswirken.
  • „Automatische Videoaufzeichnung“ ist eine inhärente Alarmeigenschaft und kann nicht geändert werden.
  • „Aufgezeichnetes Video schützen“ ist eine inhärente Alarmeigenschaft und kann nicht geändert werden.
  • „Videoanzeige“ ist eine lokale Eigenschaft des Federation™-Host. Sie können deren Einstellung ändern; dies wird sich nicht auf das föderierte System auswirken.
  • Alarmverfahren (URL):
    • Omnicast™: Der Ursprungswert wird nicht föderiert. Sie können ihn lokal auf dem Federation™-Host konfigurieren.
    • Security Center: Der Ursprungswert wird föderiert und kann nicht geändert werden.
  • Entitäten, die einem föderierten Alarm zugeordnet sind (Kameras, Türen usw.), sind inhärente Alarmeigenschaften und können nicht geändert werden.
  • Alarmempfänger müssen für den Federation™-Host immer lokal konfiguriert werden.