Über Zonen - Security Center 5.9

Security Center – Administratorhandbuch 5.9

series
Security Center 5.9
revised_modified
2020-05-19
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Handbücher
Handbücher > Administrator-Handbücher
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Security Center unified platform > Security Center
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5.9

Eine Zone ist ein Entitätstyp, der eine Auswahl an Eingängen überwacht und Ereignisse auf der Grundlage kombinierter Zustände auslöst. Diese Ereignisse können für die Steuerung von Ausgangsrelais verwendet werden.

Das Konzept der Zone ist der Welt der Alarmtafeln entlehnt, wo elektrische Eingänge zum Auslösen spezifischer Alarme bestimmten Zonen zugeordnet sind. In Security Center sind elektrische Eingänge zum Auslösen von Ereignissen bestimmten Zonen zugeordnet. Mit Ereignis-zu-Aktion können diese Ereignisse nicht nur dazu genutzt werden, Ausgaben auszulösen, sondern auch dafür, E-Mails zu verschicken, die Kameraaufzeichnung zu starten usw.
TIPP: Sie können außerdem kundenspezifische Ereignisse definieren und jeder der speziellen Eingangskombinationen zuordnen.

Eine Zone kann per Schlüsselschalter, Softwarekommando oder nach Zeitplan aktiviert (Auslöser aktiv) oder deaktiviert (Auslöser abgeschaltet) werden. Eine Zone kann per Software (mit einem Aktionskommando oder nach Zeitplan) oder per Hardware (bei Einheiten, die dieses Merkmal unterstützen) aktiviert werden.

E/A-Verknüpfung

E/A-Verknüpfung ist die Kontrolle spezifischer Ausgangsrelais auf Grundlage der kombinierten Ergebnisse eines spezifischen Bestandes an elektrischen Impulsen. Jeder Eingang kann mit einer spezifischen Überwachungsvorrichtung verbunden sein, beispielsweise einem Bewegungsmelder, einem Rauchmelder, einem Tür- oder Fensterkontakt usw.

Zerbricht beispielsweise eine Fensterscheibe, könnte der Glasbruchsensor am Fenster, der mit dem Eingang einer Einheit verbunden ist, mit einem Ausgang verlinkt sein, der einen Summer in Gang setzt.
ACHTUNG:
Bei HID VertX Einheiten müssen einige Eingänge, wie z. B. Ausfall Netzspannung und Batterieausfall, für etwas anderes als den ursprünglichen Zweck konfiguriert sein (Kontrollkästchen leer lassen), ehe sie für die E/A-Verknüpfung verwendet werden können. Allerdings können bestimmte Eingangstypen, wie z. B. die Türüberwachung nur für den vorgesehenen Zweck genutzt werden. Wenn Sie einen für spezifische Zwecke vorgesehenen Eingang für allgemeine Zwecke nutzen, funktioniert Ihre Konfiguration nicht. Überschreiten Sie die Zahl von 20 Eingängen pro Zone bei HID VertX Einheiten nicht. Andernfalls kann es zu Problemen bei der Synchronisierung der Einheit kommen.

Zonenstatus

Der Zonenstatus wird von einer Kombination (UND/ODER) von Eingängen bestimmt, die der Zone zugeordnet sind.

Folgende Zonenzustände sind verfügbar:
Normal
Wenn die Kombination von Eingängen Null (0) ergibt.
Aktiv
Wenn die Kombination von Eingängen Eins (1) ergibt.
Problem
Es muss zumindest einen überwachten Eingang geben. Die Zone befindet sich im Fehlerstatus, wenn mindestens einer der Eingänge im Fehlerstatus ist. Der Fehlerstatus hat Vorrang vor allen anderen Zuständen.

Hardware-Zonen

Eine Hardwarezone ist eine Entität, bei der die E/A-Verknüpfung von einer einzigen Einheit ausgeführt wird. Eine Hardwarezone arbeitet unabhängig vom Access Manager und kann daher nicht von Security Desk aktiviert oder deaktiviert werden.

Hardware-Zonen sind zu empfehlen, wenn schnelle Reaktion und Offline-Betrieb für Ihr Sicherheitssystem entscheidend sind. Die Zutrittskontrolleinheit, die für die Steuerung der Zone zuständig ist, darf nicht im Servermodus betrieben werden. Sobald die Einheit in Security Center konfiguriert ist, muss sie eigenständige Entscheidungen treffen können, auch wenn sie gerade nicht mit Security Center verbunden oder von dort kontrolliert wird.

Hardware-Zonen können mit einem Schlüsselschalter (Eingang) oder nach Zeitplan aktiviert werden.

Virtuelle Zonen

Eine virtuelle Zone ist eine Zonenentität, bei der die E/A-Verknüpfung durch Software erfolgt. Die Eingabe- und Ausgabegeräte können zu verschiedenen Geräten unterschiedlichen Typs gehören. Eine virtuelle Zone wird durch den Zone Manager gesteuert und arbeitet nur, wenn alle Einheiten online sind. Sie kann von Security Desk aktiviert und deaktiviert werden.

Virtuelle Zonen werden empfohlen, wenn Flexibilität benötigt wird und Zutrittskontrolleinheiten nicht verfügbar sind.

E/A-Zonen

Eine E/A-Zone ist eine Zonenentität, in der die E/A-Verknüpfung auf mehrere Synergis™-Einheiten verteilt werden kann, wobei eine Einheit als Master-Einheit fungiert. Alle Synergis™-Einheiten einer E/A-Zone müssen vom gleichen Access Manager verwaltet werden. Die E/A-Zone arbeitet unabhängig vom Access Manager, stellt aber ihre Funktion ein, wenn die Master-Einheit ausfällt. Eine E/A-Zone kann von Security Desk aktiviert und deaktiviert werden, solange die Master-Einheit online ist.

E/A Zonen sind zu empfehlen, wenn schnelle Reaktion, Offlinebetrieb und E/A-Verknüpfung über mehrere Einheiten hinweg erforderlich sind.