Maximale Anzahl der angezeigten Kameras pro Clienttyp in Security Center 5.11 - Security Center 5.11

Security Center – Systemanforderungen 5.11

Applies to
Security Center 5.11
Last updated
2022-10-21
Content type
Systemvoraussetzungen
Language
Deutsch (Deutschland)
Product
Security Center
Version
5.11

Um eine optimale Leistung zu gewährleisten, sollten Sie die maximale Anzahl an Kameras, die auf jedem Client-Arbeitsstationstyp in Security Center 5.11 angezeigt werden können, nicht überschreiten.

Die maximale Anzahl von Kamerastreams, die von jedem Client-Arbeitsstationsprofil unterstützt wird, lautet folgendermaßen:

Dekodierungsrichtwert

H.264 / HEVC (H.265)

Auflösung @ 30fps VGA

640 x 480

HD

1280 x 720

Full HD

1920 x 1080

Ultra HD

3840 x 2160

Durchschnittliche Bitrate pro Kamera

H.264/H.265

1 Mbit/s 2,3 Mbit/s 5,5 Mbit/s 20 Mbit/s
Mindestens 6 / 0 2 / 0 1 / 0 0 / 0
Empfohlen1 53 / 52 36 / 34 25 / 23 6 / 8
Hochleistung1 125 / 126 78 / 73 53 / 59 17 / 28
1 Maximale Anzahl an Streams bei voller Kapazität (85 % CPU- und GPU-Auslastung) in einer statischen Umgebung (Video Wall). Basierend auf der Nutzung weiterer Funktionen wie visuellem Tracking oder Rundgängen muss die Anzahl an Streams reduziert werden.
BEMERKUNG: In einem aktiven Bedienerszenario sollte die maximale Anzahl an Decodierungen 95 % dieser Anzahl nicht überschreiten.

Überlegungen zur GPU

  • Wenn Ihre Intel® Prozessoren Intel® Quick Sync Video unterstützen, kann diese Technologie ebenfalls genutzt werden, vorausgesetzt, der Bildschirm ist an das Motherboard angeschlossen. Laptops können ebenfalls Quick Sync Video nutzen.
  • Es können zwei oder mehr Grafikkarten verwendet werden, um verschiedene Monitore individuell zu unterstützen. Damit die Videodecodierung auf der Karte erfolgt, muss jede Karte mit mindestens einem Monitor verbunden sein.
  • NVIDIA®-SLI™-Brücke wird nicht unterstützt.
  • Die Aktivierung der Hardwarebeschleunigung kann eine geringe Verzögerung bei der Videodecodierung verursachen.

Auswirkung der Verschlüsselung auf die Leistung von Arbeitsstationen

Videoverschlüsselung kann die CPU-Auslastung bei der Anzeige von niedrig aufgelöstem Video (CIF) um bis zu 40 % erhöhen. Dieser Effekt ist mit steigender Videoauflösung weniger spürbar, weil weitaus mehr Rechenleistung für die Decodierung des Videos als für dessen Entschlüsselung benötigt wird. Bei der Anzeige von HD- oder von Ultra-HD-Video ist die Auswirkung auf die Leistung nicht mehr bemerkbar.

Auswirkung von Wasserzeichen auf die Leistung von Arbeitsstationen

Videowasserzeichen werden von der Client-Arbeitsstation gerendert. Durch diese zusätzliche Last wird die maximale Anzahl an gleichzeitig anzeigbaren Live- und Wiedergabe-Videostreams reduziert. Die maximale Anzahl an Kacheln, die bei aktivierter Hardwarebeschleunigung angezeigt werden können, wird durchschnittlich um 10 % reduziert. Auf Rechnern ohne Hardwarebeschleunigung beträgt dieser Wert 30 %. Je höher die Videoauflösung, desto größer sind die Auswirkungen auf die Leistung.