Maximale Anzahl der angezeigten Kameras pro Clienttyp in Security Center 5.9 - Security Center 5.9

Security Center – Systemanforderungen 5.9

Applies to
Security Center 5.9
Last updated
2020-08-19
Content type
Systemvoraussetzungen
Language
Deutsch (Deutschland)
Product line
Security Center unified platform > Security Center
Version
5.9

Um eine optimale Leistung zu gewährleisten, sollten Sie die maximale Anzahl an Kameras, die auf jedem Client-Arbeitsstationstyp in Security Center 5.9 angezeigt werden können, nicht überschreiten.

Die maximale Anzahl an H.264-Kamerastreams, die von jedem Client-Arbeitsstationsprofil unterstützt wird, lautet folgendermaßen:

H.264-Format
Auflösung bei 30 fps CIF

352 x 240

VGA

640 x 480

HD

1280 x 720

Full HD

1920 x 1080

Ultra HD

3840 x 2160

Durchschnittliche Bitrate pro Kamera1 350 KBit/s 1.100 KBit/s 2.300 KBit/s 5.500 KBit/s 50.000 KBit/s
Mindestens 14 6 2 1 0
Empfohlen2 60 47 23 11 6
Hochleistung2, 3

(Videointensive Konfiguration)

78 58 50 26 8

1 Es handelt sich um Schätzwerte. Die Bitrate verschiedener Kamerahersteller kann bei gleicher Auflösung und Framerate variieren. Auch die Decodierleistung kann zwischen Herstellern variieren.

2 Bei aktivierter Hardwarebeschleunigung.

3 Bei Verwendung einer Videokarte NVIDIA® GeForce GTX 1060 mit 6 GB RAM.

Leistungs-Benchmark für HEVC (H.265)

Die folgende Benchmark illustriert die durchschnittliche Bitrate einer Kamera, die im Videoformat HEVC (H.265) mit 20 fps streamt.

Die Arbeitsstation hat einen Intel® Core™ i7-4770 @ 3,5 GHz Prozessor der 4. Generation mit 16 GB RAM, eine SSD-Festplatte und läuft unter Windows 8.1. Die verwendete Videokarte ist eine NVIDIA® GeForce® GTX 1060 mit 6 GB RAM, angeschlossen an einen 4K Bildschirm.

H.265-Format
Auflösung bei 20 fps VGA

640 x 480

HD

1280 x 720

UXGA

1600 x 1200

Full HD

1920 x 1080

Durchschnittliche Bitrate pro Kamera 115 KBit/s 445 KBit/s 730 KBit/s 3.000 KBit/s
Maximale Anzahl Kameras 77 51 31 24

Auswirkung der Verschlüsselung auf die Leistung von Arbeitsstationen

Videoverschlüsselung kann die CPU-Auslastung bei der Anzeige von niedrig aufgelöstem Video (CIF) um bis zu 40 % erhöhen. Dieser Effekt ist mit steigender Videoauflösung weniger spürbar, weil weitaus mehr Rechenleistung für die Decodierung des Videos als für dessen Entschlüsselung benötigt wird. Bei der Anzeige von HD- oder von Ultra-HD-Video ist die Auswirkung auf die Leistung nicht mehr bemerkbar.

Auswirkung von Wasserzeichen auf die Leistung von Arbeitsstationen

Videowasserzeichen werden von der Client-Arbeitsstation gerendert. Durch diese zusätzliche Last wird die maximale Anzahl an gleichzeitig anzeigbaren Live- und Wiedergabe-Videostreams reduziert. Die maximale Anzahl an Kacheln, die bei aktivierter Hardwarebeschleunigung angezeigt werden können, wird durchschnittlich um 10 % reduziert. Auf Rechnern ohne Hardwarebeschleunigung beträgt dieser Wert 30 %. Je höher die Videoauflösung, desto größer sind die Auswirkungen auf die Leistung.