Bereichskonfigurationsregisterkarten - Security Center 5.10

Security Center – Administratorhandbuch 5.10

series
Security Center 5.10
revised_modified
2021-03-19

Dieser Abschnitt listet die Einstellungen in den Bereichskonfigurationsregisterkarten in der Aufgabe Bereichsansicht.

Bereich – Registerkarte Identität

In der Registerkarte Identität konfigurieren Sie, für welchen Zweck der Bereich eingesetzt wird (ob er für Zutrittskontrolle genutzt wird, oder nicht) und dies zusätzlich zur Standardinformation der Entität (Name, Beschreibung, logische ID) usw.
Zutrittskontrolle
Auf EIN setzen, um die Konfigurationsregisterkarten Eigenschaften und Erweitert anzuzeigen.
BEMERKUNG: Dieser Schalter ist nur sichtbar, wenn Synergis™ als Funktion aktiviert ist.

Bereich – Registerkarte Eigenschaften

In der Registerkarte Eigenschaften definieren Sie, für wen der Zutritt zu dem Bereich und der Durchgang durch dessen Perimeter-Türen zulässig ist.
BEMERKUNG: Diese Registerkarte ist nur sichtbar, wenn Synergis™ als Funktion aktiviert ist und Zutrittskontrolle in der Registerkarte Identität des Bereichs auf EIN gesetzt ist.
Zutrittsregeln
Definiert, wer Zutritt zu dem Bereich hat, und wann. Jede Regel kann auf eine oder auf beide Seiten der Türen angewendet werden.
Zutrittsregeln
Fügen Sie Zutrittsregeln auf der Basis eines Zeitplans hinzu, die Karteninhaber und Karteninhabergruppen den Zutritt (Eingang, Ausgang oder beides) gewähren (oder verbieten).
Karteninhaber, Karteninhabergruppen
Fügen Sie Karteninhaber und Karteninhabergruppen hinzu, um festzulegen, wer jederzeit Zugang zu dem Bereich haben soll.
BEMERKUNG: Erlauben Sie den Karteninhabern nur vorübergehend oder in Ausnahmefällen direkt Zutritt. Wenn einer Karteninhabergruppe der Zugang zu einem Bereich jederzeit im Rahmen einer regulären Einstellung erlaubt werden soll, definieren Sie mithilfe des Plans Immer eine Zutrittsregel.
Türen
Definieren Sie sowohl die Perimeter- als auch die geschachtelten Türen des Bereichs. Perimeter-Türen werden für den Zugang oder das Verlassen eines Bereichs genutzt und helfen, den Zutritt zu kontrollieren. Geschachtelte Türen sind Türen innerhalb des Bereichs. Durch die richtige Einstellung der Türseiten können Personenzählung und Anti-Passback korrekt nachverfolgt werden. Die Eingangsseiten und Ausgangsseiten einer Tür beziehen sich auf den Bereich, der konfiguriert wird.
BEMERKUNG: Zutrittsregeln, die dem Bereich zugewiesen sind, gelten für alle Perimeter-Türen des Bereichs. Wenn jede Perimeter-Tür durch ihren eigenen Regelsatz gesteuert werden soll, müssen Sie die Zutrittsregeln an jeder Tür konfigurieren.

Bereich – Registerkarte Erweitert

In der Registerkarte Erweitert definieren Sie die erweiterten Verhaltensweisen der Zutrittskontrolle für den Bereich.
BEMERKUNG: Diese Registerkarte ist nur sichtbar, wenn Synergis™ in Ihrer Lizenz aktiviert ist und Zutrittskontrolle in der Registerkarte Identität des Bereichs auf EIN gesetzt ist. Darüber hinaus sind möglicherweise einige dieser Eigenschaften nicht sichtbar, abhängig von Ihren Lizenzoptionen.
Anti-Passback
Ein Anti-Passback ist die Zugangseinschränkung auf einen geschützten Bereich, die den Karteninhaber daran hindert, einen Bereich zu betreten, den er noch nicht verlassen hat und umgekehrt.
Status
Schalten Sie die Anti-Passback-Funktion ein oder aus.
Zeitplan
Wählen Sie Immer, wenn Anti-Passback jederzeit angewendet werden soll.
Typ
Art des anzuwendenden Anti-Passback.
Weich
Permissives Anti-Passback protokolliert nur Passback-Ereignisse in der Datenbank. Es verhindert bei einem Passback-Ereignis nicht, dass die Tür entriegelt wird.
Hart
Hartes Anti-Passback protokolliert einen Eintrag in der Datenbank und verhindert, dass die Tür bei einem Passback-Ereignis entriegelt wird.
Präsenz-Zeitüberschreitung
Legen Sie fest, für wie viele Minuten die Präsenz eines Karteninhabers in dem Bereich für die Zwecke der Passback-Erkennung festgehalten wird (wird nicht verwendet für Personenzählung). Nach dem Ablauf dieses Zeitraums kann ein Karteninhaber, der den Bereich niemals verlassen hat, erneut eintreten, ohne ein Passback-Ereignis auszulösen. Der Standardwert Null (0) Minuten bedeutet, dass die Präsenz eines Karteninhabers niemals erlischt.
BEMERKUNG: Wird globales Anti-Passback angewendet, wird die Präsenz eines Karteninhabers in einem Bereich nach sieben Tagen vergessen, wenn nach diesem Zeitraum in dem Bereich kein Eingang oder Ausgang des Karteninhabers gemeldet wird. Dies bedeutet: Ein Karteninhaber kann – ohne ein Passback-Ereignis auszulösen – erneut einen Bereich betreten, den er nie verlassen hat oder einen Bereich verlassen, den er nie betreten hat, wenn für diesen Karteninhaber in diesem Bereich für die Dauer von sieben Tage keine Bewegung gemeldet wurde. Dies gilt auch dann, wenn die Präsenz-Zeitüberschreitung auf undefiniert (= 0) gesetzt wurde.
Streng
Aktivieren Sie diese Option, um Passback-Ereignisse für beide Arten von Zutrittsverletzungen zu erzeugen: Wenn Karteninhaber erneut einen Bereich betreten, den sie niemals verlassen haben und wenn Karteninhaber versuchen, einen Bereich zu verlassen, den sie niemals betreten haben. Andernfalls ist die Standardeinstellung aus und Anti-Passback-Logik wird nur für Bereichszutritte überprüft. Passback-Ereignisse werden nur dann erzeugt, wenn Karteninhaber einen Bereich erneut betreten wollen, den sie noch niemals verlassen haben.
BEST-PRACTICE: Wenn Sie striktes und hartes Anti-Passback auf einem Gebiet aktivieren, das nicht durch Drehkreuze oder ähnliche Geräte kontrolliert wird, die jeweils nur von einer Person passiert werden können, geben Sie den Bedienern, die für die Überwachung dieses Bereichs zuständig sind, die Berechtigung Antipassback-Missbrauch vergeben.
BEMERKUNG: Wenn striktes Anti-Passback ausgeschaltet ist, können Sie Card-In / REX-Out Perimeter-Türen haben, es muss jedoch der Parameter Präsenz-Zeitüberschreitung konfiguriert sein (> 0). Wenn striktes Anti-Passback eingeschaltet ist, müssen alle Perimeter-Türen als Card-In / Card-Out konfiguriert sein, Präsenz-Zeitüberschreitung muss auf undefiniert (= 0) gesetzt sein und es darf kein REX konfiguriert sein.
Max. Belegung
Die Funktion Max. Belegung überwacht die Anzahl an Personen innerhalb eines Bereichs bis zu einer konfigurierten Grenze. Sobald die Grenze erreicht ist, verweigert die Regel entweder weiteren Karteninhabern den Zugang (falls auf Hart eingestellt) oder löst Ereignisse aus und erlaubt gleichzeitig weiteren Zugang (Weich)..
Status
Auf EIN setzen, um die Funktion max. Belegung freizuschalten. Durch Freischalten von Max. Belegungsgrenze für einen Bereich werden folgende Ereignisse erzeugt:
  • Max. Belegung erreicht, wenn der Bereich den konfigurierten Grenzwert erreicht. Dieses Ereignis setzt den Bereich in einen Warnzustand.
  • Max. Belegung überschritten, wenn weitere Karteninhaber in den Bereich eintreten.
  • Unterhalb max. Belegung, wenn die Anzahl der Belegung unter den konfigurierten Grenzwert fällt.
Typ
Wählen Sie aus Folgendem aus:
  • Hart: Wenn die maximale Belegungsgrenze erreicht ist, wird die nächste Zutrittsanfrage an der Perimetertür des Bereichs abgelehnt.
  • Weich: Verweigert nachfolgende Zutrittsanforderungen nicht.
Max. Belegungsgrenze
Geben Sie die Anzahl der Personen ein, für die sich der Bereich eignet, bevor der Grenzwert ausgelöst wird.
BEMERKUNG: Karteninhaber mit aktivierter Option Anti-Passback-Regeln umgehen erhalten Zutritt, auch wenn der Grenzwert für die Belegung des Bereichs erreicht oder überschritten wird.
Schleusenfunktion
Security Center unterstützt die Sperrung von Perimeter-Türen in einem Bereich, indem jeweils nur eine Perimeter-Tür zur gleichen Zeit offen sein darf.
Status
Schalten Sie die Sperrfunktion an oder aus. Wenn diese Funktion aktiviert ist, kann immer nur eine Tür des Bereichs zu einem bestimmten Zeitpunkt geöffnet sein. Um eine Tür zu öffnen, müssen alle anderen geschlossen sein.
Priorität
Wenn sowohl die Eingänge Überschreiben als auch Sperrung konfiguriert sind, wählen Sie, welcher Priorität hat, wenn beide Eingänge aktiv sind.
Überschreiben
Wählen Sie den Eingang, der mit dem Überschreiben-Schlüsselschalter oder -Kippschalter verdrahtet ist. Bei eingeschaltetem Schalter ist die Sperrfunktion deaktiviert.
Sperrung
Wählen Sie den Eingang, der mit dem Sperrung-Schlüsselschalter oder -Kippschalter verdrahtet ist. Bei eingeschaltetem Schalter bleiben alle Türen verriegelt, bis der Schalter wieder in seine normale Position gestellt wird.
Erste-Person-ein-Regel
Die Regel für den Zutritt der ersten Person ist die Zugangseinschränkung auf einen geschützten Bereich, die eine Person daran hindert, einen Bereich zu betreten, es sei denn, ein Aufsichtskarteninhaber ist vor Ort. Die Regel für den Zutritt der ersten Person kann für Tür-Entriegelungszeitpläne, Zutrittsregeln oder beides erzwungen werden.
Für Tür-Entriegelungszeitpläne erzwingen
Wählen Sie EIN, um alle Tür-Entriegelungszeitpläne zu ignorieren, bis einem Vorgesetzten Zutritt zu dem Bereich erlaubt wird. Die Regel für den Zutritt der ersten Person hat keinen Einfluss auf Fahrstuhl-Entriegelungszeitpläne.
Für Zutrittsregeln erzwingen
Wählen Sie EIN, um Zutrittsregeln zu ignorieren, bis sich ein Vorgesetzter in dem Bereich befindet. Legen Sie fest, wann die Regel für den Zutritt der ersten Person für einen Zeitplan gilt.
Vorgesetzter
Liste der Karteninhaber, die als Bereichsvorgesetzte handeln können.
Ausnahmeliste
Liste der Karteninhaber, für die die Zutrittsregeln auch dann gelten, wenn die Regel für den Zutritt der ersten Person angewendet wird.
Regel zur Besucherbegleitung
Die Besucherescortregel ist eine zusätzliche Zutrittsbeschränkung für einen gesicherten Bereich. Sie verlangt, dass Besucher während ihres Aufenthalts von einem Karteninhaber begleitet werden. Besucher erhalten ohne Begleitperson keinen Zutritt an Zutrittspunkten, sofern sie nicht mit dem als Begleitperson agierenden Karteninhaber ihre Berechtigung in definiertem zeitlichen Abstand vorlegen.
BEMERKUNG: Die tatsächlichen Gastgeber werden in der Aufgabe Besucherverwaltung konfiguriert. Die maximale Verzögerung, die dem Gastgeber für das Vorzeigen seiner Berechtigung erlaubt wird, nachdem der Besucher seine Berechtigung präsentiert hat, wird für jede Tür einzeln konfiguriert.
Besucher-Begleitung erzwingen
Wählen Sie EIN, wenn der Gastgeber seine Berechtigung nach dem Besucher präsentieren muss, falls dem Besucher ein obligatorischer Gastgeber zugewiesen ist.
Bedrohungscode-PIN
Mit der Funktion Bedrohungscode-PIN kann ein Karteninhaber, der gezwungen wird, eine Tür zu entriegeln, ein Ereignis Bedrohungscode-PIN eingegeben auslösen, ohne den Eindringling zu alarmieren, was dazu beiträgt, die Sicherheit des Karteninhabers zu gewährleisten.

Bereich – Registerkarte Bedrohungen

In der Registerkarte Bedrohungen konfigurieren Sie bestimmte Aktionen, die vom System ausgeführt werden müssen, wenn eine Bedrohungsstufe für diesen Bereich aktiviert oder deaktiviert ist.
BEMERKUNG: Diese Registerkarte ist nur sichtbar, wenn die Lizenzoption Bedrohungsstufe aktiviert ist und mindestens eine Bedrohungsstufe in Ihrem System konfiguriert ist.